„Lass es halt schreien – es muss lernen, sich selbst zu beruhigen.“

Diesen Satz habe ich schon so oft gehört.

Mal von fremden Menschen auf dem Spielplatz, mal von Bekannten – und leider auch von Fachpersonen, die es eigentlich besser wissen sollten.

Und ganz ehrlich?

Er macht mich jedes Mal ein bisschen wütend.

Denn: Ein Kind kann sich nicht selbst regulieren.

Es braucht uns. Unsere Nähe, unser Verständnis, unsere Ruhe.

Selbstregulation ist keine Fähigkeit, mit der ein Baby auf die Welt kommt – sie entwickelt sich erst durch sichere Bindung und Co-Regulation.

Wenn ich mein Kind begleite, wenn es wütend, traurig oder überfordert ist,

dann lehre ich es nicht Schwäche, sondern emotionale Stärke.

Ich zeige: „Deine Gefühle sind okay. Ich bin für dich da.“

Und genau daraus entsteht Urvertrauen.

Ich wünsche mir so sehr, dass wir endlich aufhören, Kinder zu behandeln, als müssten sie funktionieren.

Dass wir aufhören, sie allein zu lassen – in Momenten, in denen wir selbst niemals allein sein möchten.

Denn die Wahrheit ist:

Sichere Bindung entsteht durch Beziehung. Nicht durch Alleinsein.

Für mehr folgt mir auch gerne auf Instagram/mamalebenpur.blog

Bis bald, eure Milena🫶🏼

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